Um den Innenausbau schnell und effizient zu realisieren, hat sich in den letzten Jahrzehnten das System des Trockenbaus bewährt. Dabei werden Unterkonstruktionen aus Holz oder Metall mit gips- oder zementgebundenen Platten verkleidet. Besonders bei geschwungenen Formen, Bogenkonstruktionen und im Dachgeschossausbau bietet sich die Trockenbauweise an. Ein grosser Vorteil des Baustoffes Gips, der hauptsächlich für die Bauplatten verwendet wird, ist seine hohe Wasseraufnahmefähigkeit. Dadurch wird ein sehr angenehmes Raumklima geschaffen, weil überschüssige Luftfeuchtigkeit aufgenommen und bei Absinken wieder an die Raumluft abgegeben wird. Der Brandschutz ist bei Gips ebenfalls hervorragend, da das gebundene Wasser im Brandfall verdunstet und so die Bauteile einige Zeit gekühlt werden. Deshalb wird gerade bei besonderen Anforderungen an die Brandsicherheit die Leichtbauweise mit Gips- und Gipsfaserplatten bevorzugt. Auch Mauerwerk in Neu- und Altbauten kann mit Platten versehen werden. Beim so genannten Trockenputz werden die Gipskartonplatten mit Ansetzmörtel an die Wand geklebt. So kann ohne lange Trocknungszeiten, wie z.B. bei Nassputz, die weitere Bearbeitung erfolgen. Spezielle Faserplatten werden als Estrichelemente verlegt. Die eingebrachte Baufeuchte ist bei Trockenestrich sehr gering, bzw. nicht vorhanden, damit werden die Bauzeiten erheblich verkürzt.  

Ob Brandschutz, Schallschutz, Trennwände, Verkleidungen oder einfach nur die Gestaltung in ausgefallenen Formen, durch die vergleichsweise leichte Bauweise lassen sich nahezu alle Vorhaben verwirklichen.

 

Deckenprofile teilweise beplanktDeckenprofile teilweise beplankt

TrockenestrichTrockenestrich

abgehängte Decke mit indirektem Lichtabgehängte Decke mit indirektem Licht

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